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[06.01.13]

Die erste Reise ins gelobte Land – Frankreich 2003

Während eines Auslandausfenthaltes im Herbst und Winter 2002 hatte ich mich viel mit den Themen technisches Tauchen, DIR, Höhlentauchen etc. beschäftigt – zumindest in der Theorie. 2003 war dann das Jahr der Praxis: Im Januar besuchte ich zum ersten Mal ein Treffen der DIR-Liste, investierte für meine damaligen studentischen Verhältnisse eine Unsumme in neue Ausrüstungsgegenstände (Wing, Backplate, DUI TLS 350, D12...) und machte mich auf die Suche nach Buddys, Tauchlehrern und Kursen. Als Ergebnis fand ich mich im Herbst in Frankreich wieder, im Département Lot genauer gesagt, über das ich schon viel gelesen hatte und welches der Sammelpunkt der europäischen Höhlentaucherei zu sein schien. Aus heutiger Sicht ist diese Feststellung fast absurd, denn das Lot von damals hatte im Hinblick auf die Anzahl der anwesenden Taucher nebst Fahrzeugen nur wenig Ähnlichkeit mit dem Lot von heute.

Wir waren schon damals in der Domaine de Gayfié untergekommen, die auch heute noch regelmäßig grade von deutschen Höhlentauchern gerne genutzt wird. Wir, das waren meine beiden Tauchpartner Stephan und Johannes, die beide schon ausgebildete Höhlentaucher waren, sowie Ralph Wilhelm, bei welchem ich, in Gesellschaft von seiner Freundin Jasmin, meinen ersten Höhlentauchkurs machen sollte.

Johannes und ich mit der Ausrüstung. Sah alles anders aus als heute ;-)
 

Der erste Höhlentauchgang

Mein erster Höhlentauchgang fand wie bei so vielen in der Ressel statt. Ich kann aus heutiger Sicht kaum noch beschreiben, was ich damals empfand. Aber es scheint ganz gut gewesen zu sein, sonst wäre ich diesem Hobby wohl nicht über zehn Jahre lang treu geblieben...

Acht Tauchgänge machten wir damals insgesamt, jeder davon war ein Genuß. Erstaunlich fand ich vor allem die Erfahrung, völlig ohne Licht in der Höhle zu sein. Zum einen, weil man wirklich gar nichts sieht – diese Dunkelheit ist mit nichts zu vergleichen, das hatte ich vorher noch nicht erlebt! Zum anderen war es aber genauso erstaunlich, dass selbige einen nicht zwangsläufig bewegungsunfähig machte oder gar in Angst versetzte, sondern dass man durch Tasten und Fühlen doch einen recht guten Eindruck gewinnt, wo man sich gerade befindet und das man mittels der Leine auch ohne Sicht wieder heraus aus der Höhle gelangt.


Die Landenouse gut gefüllt im Oktober 2003. Die gelbe Leiter war damals ganz neu  installiert.