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[06.01.13]

Und es hat Brumm gemacht – Frankreich September 2008

Das Jahr 2008 brachte eine große Veränderung mit sich: Scooter! Jens hatte zwei Suex ADV 42 erworben, außerdem hatte wir uns einen weiteren leihen können. So ausgerüstet ergaben sich für uns ganz neue Möglichkeiten...


Veró, Jens und ich beim Aufrödeln in der Célé.

Gemeinsam unternahmen Veró, Jens und ich einen Tauchgang in der Ressel, bei dem wir zum ersten Mal das T im tiefen Bereich bei 830m erreichten und von hier aus noch weiter in den linken, tieferen Gang weiterfuhren. Bei sehr guten Sichtweiten von 15-20m ein geniales Erlebnis! Auf dem Rückweg kam es dann noch zu einem Ereignis, das uns bewußt machte, wieviel mehr Aufmerksamkeit das Scootern in der Höhle erfordert: Trotz der guten Sichtweite übersahen zwei aus dem Team auf dem Rückweg das tiefe T und fuhren weiter in Richtung flacher Gang. Erst das dritte Teammitglied bemerkte das T und signalisierte den beiden anderen den Fehler. Dieser Irrtum wäre sicher auch bald den anderen aufgefallen, schließlich unterscheidet sich der flache Gang sehr deutlich vom Rest des tiefen Bereichs der Ressel. Aber dennoch: Dieses Erlebnis hat sich eingeprägt und bei allen nachfolgenden Tauchgängen schenkten wir der Leine und der Navigation eine deutlich größere Portion an Aufmerksamkeit.


Die Stages von Jens und mir für unseren St. Saveur-Tauchgang.

Jens und ich waren außerdem nochmal in der St. Saveur, wo wir dank der drei Scooter weiter durch die Engstelle und kurz bis vor die große Halle kamen. Wir kamen dabei auf rund 55min Grundzeit auf 75m und dementsprechend mehrstündige Deko. Für mich war dies bis dato der längste, tiefste und dementsprechend dekolastigste TG in der Höhle, auch wenn ich im Freiwasser schon Erfahrungen in Tiefen von über 100m hatte – aber natürlich nur mit relativ kurzen Grundzeiten von maximal 10min.


Veró, Jens, Thomas und ich bei niedrigstem Wasserstand in der Truffe.

Desweiteren betauchten wir auf dieser Tour noch die Ressel 2, die Landenouse sowie die Truffe und unternahmen noch touristische Ausflüge zur Montgolfiade von Rocamadour (geht, aber muss man nicht gesehen haben) sowie eine legendäre Kanutour auf der Célé, für die Jens uns heute noch sauer ist...


Jens nach einem gelungenen Tauchgang in der Landenouse. Im Hintergund klettert Veró auf dem damals noch sehr holprigen Weg samt Baumwurzel entlang, der in all den Jahren einige Opfer forderte.

Insgesamt – und vor allem im Hinblick auf das Jahr zuvor – war dies mal wieder ein sehr gelungener Trip nach Frankreich, da wir beste Bedingungen, eine tolle Truppe und sehr geile Tauchgänge hatten.