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[06.01.13]

Weihnachten im Lot – Dezember 2006

Der Trip ins Lot über die Weihnachstfeiertage und Sylester 2006 war eine meiner besten Höhlentauchtouren überhaupt. Zu viert (Jens, Veró, Lynn und ich) hatten wir uns in der Domaine de Gayfié eingemietet und erkundeten neue, uns unbekannte Teile der Ressel, St. Saveur, Landenouse usw.


Seltener, schöner Anblick: Das Lot war zugefroren.

Ein Highlight des Urlaubs war unser Tauchgang in der Ressel. Bewaffnet mit D18/D20, zwei Bottomstages, einer Travelstage und zwei Dekostages flösselten wir im tiefen Teil 650m weit rein in die Höhle. Aus heutiger Sicht ein etwas skurriles Unterfangen, aber wir besaßen damals alle noch keine Scooter und wollten einfach wissen, wie weit wir es so schaffen können.

Was fehlt in diesem Bild? ...Scooter! Fünf Stages pro Mann zu schwimmen muss nicht sein – auch wenn es damals Spaß gemacht hat ;-)  

Den Ressel-Tauchgang gibt es auch als Video:

In diesem Urlaub machten wir auch noch Bekanntschaft mit einigen alten Hasen aus der Höhlentauchszene, unter anderem mit Jerome Meynie und seiner Truppe. Es war schon recht interessant, mal eine andere Sichtweise zu hören – auch wenn uns das damals eher in unserer Herangehensweise bestätigte ;-)


Dr. Jerome Meynie und Dr. Jens Schamberger erörtern die Vorteile von Kaltwassertauchgängen.

Unvergeßlich dann noch der Tauchgang von Jens und Lynn in der St. Saveur, bei dem im Verlauf der Vorbereitungen einige unbedeutende Ausrüstungsgegenstände wie Backplates und Schaukelringe (wer es nicht kennt: das waren die Vorläufer der Leash und werden von einigen heute immer noch bevorzugt getaucht) in der Hütte vergessen worden waren. Aufgrund einer Mittelohrentzündung war ich eigentlich für zwei Tage zum Sofa- und Ofendienst abkommandiert, durfte aber aufgrund der besonderen Lage ausrücken, um den entscheidenden Nachschub an die St. Saveur zu bringen. Die Übergabe des Equipments wurde natürlich feierlich zelebriert!


Verleihung des Oberequipmentvergesserordens (in Form eines Backplates) am schwarzen Gurtband. Lynn ist außer sich vor Freude über die langersehnte Auszeichnung.

Jens freut sich ebenfalls, auch wenn er es mit dem Schaukelring nur auf Platz zwei geschafft hat.