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[18.08.09]

Bergwerk Kleinenbremen August 2009

Wenn man eine malerisch ausgewaschene Höhle mit einem netten altmodischen Landhaus vergleicht, dann ist ein Bergwerk eine Industriebrache, mit allem dazugehörigem Charme: Die Spuren der Arbeit unter Tage, die Überreste der Werkzeuge, Schienen, auf denen früher Loren gefahren sind und vieles, vieles mehr.

Vergangenen Sonntag waren Jean, Thomas, Thorsten und ich in so einem ehemaligen Industriebetrieb tauchen, dem Bergwerk Kleinenbremen. Dieses Bergwerk ist sicher einer der größten gefluteten Hohlräume Deutschlands, wenn nicht sogar Europas. Es gibt sieben Sohlen: Die oberste ist trocken, darauf folgt eine halbgeflutete und die untersten fünf sind komplett mit Wasser gefüllt. Die unterste Sohle erreicht über 100m Tiefe. Jede Sohle unterteilt sich in mehrere Abraumgänge. Jeder dieser Gänge ist ca. 10m hoch und 8m breit und durch mehrere Fenster mit dem Nachbargang verbunden.

Anders als in Miltitz oder Willingen geht man nicht zu Fuß ins Bergwerk, sondern fährt mit der Grubenbahn ein. Allein das ist schon ein Erlebnis und nebenbei ein guter Klaustrophobie-Test ;-)

Freigegeben zum Tauchen ist zur Zeit nur eine halbgeflutete Ebene und die darunter liegende Seilstrecke, max. 20m tief. Der "Höhlensee" ist mit mehreren Scheinwerfern ausgeleuchtet, wodurch man die Dimensionen der Halle sehr schön erfassen kann. Hier dürfen auch Sporttaucher rein. Zukünftig werden auch andere Ebenen freigegeben, dann aber nur mit Cave-Brevet.

Hier ein Video von Thorstens und Thomas' Tauchgang:

Auch der Trockenteil des Bergwerks ist einen Besuch wert, denn mit etwas Glück erwischt man einen der alten Kumpel als Führer und erfährt, wie die Bergleute im jungen Alter von 15 Jahren in den Berg eingefahren sind und unter welchen Bedingungen sie dort ihre Arbeit verrichtet haben.

Hier eine Skizze des zum Tauchen freigegebenen Bereichs:

 

Mehr Infos und einen Bericht vom WDR gibt es unter www.trevpunkt.de

Hier noch ein paar Fotos von Dieter Kraneis:

 

Ein alter Schaufelbagger.

 

Ein mit Algen bewachsener Unterwasser-Scheinwerfer im Höhlensee.

 

Auf der Oberfläche des Sees schwimmen Kalkplättchen.

 

Durch herabtropfendes Wasser gehen die Kalkplättchen unter. Da das Wasser immer an derselben Stelle tropft, gehen die Plättchen auch immer an derselben Stelle unter und formen am Grund des Sees diese kleinen Kalkberge.