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[07.06.09]

Scapa Flow Oktober 2006

Im Oktober 2006 machten wir uns mit einer großen Truppe auf den langen Weg auf die Orkney-Inseln an der nördlichsten Spitze Schottlands, um die Überreste der kaiserlichen deutschen Kriegsmarine und einige britische Wracks zu betauchen. Wir fuhren mit einem Transporter nebst Anhänger in die Niederlande und von dort aus mit der Fähre nach Newcastle. Dann ging es weiter in den Norden nach Inverness mit Zwischenstopp in der Glenkinchie-Destille (ein hervorragend milder Lowland).

Glenkinchie-Distillery

Nach einer langen Nacht schaffte es unser verbliebener Fahrer am nächsten Morgen leider nicht, den Transporter nachhaltig in Gang zu bringen. Die Kraftstoffpumpe war defekt. Wir wurden mit unseren drei Tonnen Last abgeschleppt, einschließlich unseres Anhängers. 

Die besondere Stadtrundfahrt: Auf dem Rücken des Abschleppwagens

Fast wäre die Reise hier schon zu Ende gewesen, denn ein Fiat-Ersatzteil in Schottland aufzutreiben ist schwieriger, als eine Jungfrau auf dem Mond zu finden. In letzter Minute entschieden wir uns, den kaputten Transporter zurückzulassen und unser gesamtes Tauchgepäck in zwei angemietete Vauxhall-Transporter umzuladen. In letzter Sekunde erreichten wir noch unsere Fähre nach Stromness.

Das Umladen wurde für ein kurzes Fotoshooting für Scotland's next Top-Bottleboy genutzt.

Als Ausgleich für die beschwerliche Anfahrt wurden wir auf den Orkneys mit sechs Tagen Wracktauchen vom allerfeinsten belohnt. Unser Organisator Jan hatte die Reise perfekt vorbereitet, so dass bei unserer Ankunft schon ein Rack mit 16 Flaschen Argon, Helium und Sauerstoff von Global Gas Supplies aus Aberdeen an der Anlegestelle auf uns wartete.

Helium is my friend - unser Flaschencontainer im Hafen

Die Jean Elaine im Hafen von Stromness

Unser Schiff war die Jean Elaine von Andy Cuthbertson, ein umgebautes Fischerboot. Andy war ein hervorragender Kapitän, der uns selbst nach langer Drift weg vom Blockschiff Tabarka wieder aus dem Flow herausfischte.

Blockschiff Tabarka

Das Wetter meinte es außerdem gut mit uns, wir hatten fast jeden Tag Sonnenschein und die See war spiegelglatt. Und das in Schottland, Anfang Oktober! Die Rückfahrt verlief abgesehen von einer stürmischen Überfahrt auf die britische Insel problemlos, auch der zurückgelassene Transporter war wieder fit. Eine neue Pumpe konnte zwar nicht aufgetrieben werden, dafür wurde die alte aber wieder instandgesetzt.

Insgesamt eine fantastische Tour mit unglaublich schönen Tauchgängen.